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Countering im Handeln

Ich gestalte mein Leben zielgerichtet so um, dass ich mein Verhalten ändern kann. Ich bin mir der Fallstricke bewusst. Körperliche Bedürfnisse stoßen mein Problemverhalten an: erfolgreiche Selbstveränderer haben gelernt, Bedürfnisse als Anstoß zu nehmen, eine aktive Ablenkung zu beginnen. Ich suche aktive Ablenkung von meinem Problemverhalten, Kriterien dazu sind:

  • die ablenkende Tätigkeit macht Spaß;
  • sie ist gesund und
  • sie lässt sich mit dem Problemverhalten nicht vereinbaren.
Ich ersetze mein Problemverhalten durch gesunde Verhaltensweisen. Ich verbessere mein Körpergefühl, ich stärke mein Selbstbild und meine Selbstachtung. Entspannung zeichnet sich durch folgende Elemente aus:
  • ruhige Umgebung;
  • bequeme Lage;
  • nach innen gerichtete Konzentration;
  • Loslassen.
Durch 10-20 Minuten Entspannung täglich habe ich mehr Energie, mehr Alpha-Hirnwellen, niedrigeren Blutdruck, geringere Muskelspannung, weniger Angst, besseren Schlaf, bessere Gesundheit, höhere Konzentration.

Wenn meine Gedanken und Annahmen mich zu passivem oder destruktivem Verhalten führen, kann ich dem entgegenarbeiten. Ich erkenne die lebensfeindlichen Gedanken und Annahmen, ich stelle sie in Frage und ich ersetze sie durch realistische, gesündere Gedanken. Ich mache mir Notizen in einer Tabelle mit drei Spalten:

 

 

Mein automatischer Gedanke

 

Gibt es einen wissenschaftlichen,triftigen Beweis für meinen Gedanken?

 

Mein ausgewogener realistischer Gedanke,meine gesunde Gegen-Behauptung:

 

Es wird mir keinen Spaß machen, wenn ich auf die Party gehe. 

 

Es gibt keinen triftigen Beweis dafür. Früher hat es mir auch immer Spaß gemacht. 

 

Wenn es mir schlecht geht, neige ich dazu, mich von anderen zurückzuziehen. Aber wahrscheinlich wird es mir Spaß machen, deshalb wäre es gut, wenn ich hinginge.

 

 

Ich führe mir immer wieder meine Rechte vor Augen:

  • das Recht, dass man mir zuhört;
  • das Recht, dass ich auf andere Menschen Einfluss nehme;
  • das Recht, Fehler zu machen;
  • das Recht, auf mich selbst zu achten;
  • das Recht, meine Meinung zu ändern;
  • das Recht, meine eigenen Gedanken und Gefühle zu beurteilen;
  • das Recht, mich über die Urteile anderer hinwegzusetzen;
  • das Recht, mich nicht rechtfertigen zu müssen;
  • das Recht, Grenzen zu haben;
  • das Recht, dass die eigenen Grenzen geachtet werden.

Wenn ich meine Rechte akzeptiere und ihnen gemäß handle, kann ich leichter entschieden auftreten. Wenn ich akzeptiere, dass alle Menschen dieselben Rechte haben, werde ich Entschiedenheit nicht mit Aggression verwechseln. Habe ich meine Rechte zum Ausdruck gebracht? Habe ich die Rechte meines Gegenübers geachtet? Habe ich mein neues Verhalten klar zum Ausdruck gebracht?

 

Was können Sie jetzt machen?

  • Sie können zu Zettel und Stift greifen und anhand dieses Textes Ihre Lage und Ihre Frage bearbeiten. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
  • Sie können Allaxi  per E-Mail eine Frage stellen.
  • Sie können Allaxi  anrufen.
  • Sie können, wenn Sie mit dieser Methode zu guten  Ergebnissen gelangten, die Methode 502 als nächstes einsetzen.