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Die Phase Handeln

Erleben des Klienten

Ich nehme die weitere Vorbereitung oder die Verwirklichung auf die leichte Schulter. Ich kann sagen: Mehr desselben führt mich zum Erfolg. Ich kann sagen: der Wandel ist leicht zu bewerkstelligen. Es gibt den Lottogewinn, das Zaubermittel, die wundersame Verwandlung, ohne dass ich mich anstrengen muss. Ab jetzt gilt es: ich mache, was ich mir vorgenommen habe, ich ändere mein Verhalten. Ich entwickle Strategien, die das Problem nachhaltig verändern. Ich gebe die Vermeidungsstrategie auf. Ich bin euphorisch: endlich kommt Bewegung ins Spiel. Ich setze gezielt Maßnahmen um, die das Problem bearbeiten. Außenstehende können erstmals wahrnehmen, dass sich etwas verändert. Ich gestalte meinen eigenen Handlungsplan – immer wieder.

Ein guter Einstieg, damit Sie diese Phase bearbeiten und hinter sich lassen können, ist die Methode 410.


Interventionsmöglichkeiten des Beraters

Reale Hürden zeigen und wie man sie überwindet. Verbindlich sein, auf die Einhaltung von Zusagen pochen, neue, stimmige Zielvereinbarungen treffen, Prozesse analysieren (warum ist das anders gelaufen als geplant?), nach einer hidden agenda fragen; Prozess analysieren, Methoden variieren, mal eine ganz andere Trainingsmethode einführen, die die bisherige Leistungsgrenze durchbricht und das Leistungsniveau erhöht. Analysen vertiefen und damit sprunghaft die Handlungsmöglichkeiten des Klienten verbreitern. Gegenüberstellung erarbeiten: Wie hoch ist Ihr persönlicher Einsatz (Zeit, Geld, Nerven u.a.); wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Erfolg einstellt; wie groß ist der Nutzen für Sie selbst und für andere? Checkliste Fester Vorsatz erarbeiten und mit Zeitfenstern versehen. Daraus eine Zielvereinbarung entwickeln. Den Klienten bei wichtigen Veränderungsschritten unterstützen; Auf auftretende Schwierigkeiten eingehen; Entscheidungshilfen bieten, die den Klienten aus Blockaden hinausführen; Die Zielsetzung, das Selbstbewusstsein oder die Verhandlungsführung verfeinern; Unternehmen ansprechen und dort den Klienten ins Gespräch bringen. Probearbeit, Arbeitnehmerüberlassung o.ä. anwenden, wenn das die Dinge erleichtert.